Suche:

Soziales Engagement


Mit dem Projekt „Soziales Engagement“ wollen wir Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit anderen Menschen wecken und fördern.

Dadurch sollen unsere Schüler und Schülerinnen ihre eigene Sozialkompetenz stärken und Solidarität erfahren, wobei der Toleranzbegriff deutlich im Vordergrund steht.

Für unsere Schule haben wir folgendes Modell ausgearbeitet:

Soziales Lernen in Klasse 5: Unsere Sozialarbeiterin, Fr. Thurner-Moller, verbringt in der 5. Klasse insgesamt etwa 10 Stunden mit den Kindern und widmet sich im Klassenverband diesem Schwerpunkt (Konfliktbewältigung in der Klasse; der Einzelne im Klassenverband; Verhaltensregeln; ..). DSC00237

Suchtpräventionstage in Klasse 6: In der 6. Klasse (mit etwa 15 Stunden) finden unsere Suchtpräventionstage statt. Sie sind unterteilt in einen informativen Teil (Kriminalpolizei, Suchtpräventionslehrer, Erkundung verschiedener Institutionen oder Selbsthilfegruppen), in einen freizeitorientierten Teil (Beach-Soccer, Klettern, Selbstverteidigung für Mädchen, Winterschullandheim, Flag-Football, usw.) und einen Teil, in dem wir Erlebtes dokumentieren und reflektieren. Zusätzlich bieten wir themenorientierte Elternabende (z.B. Pubertät …) an.

Großprojekte in Klasse 8: Die Großprojekte in Klasse 8 (etwa 25 Stunden) finden im Klassenverband sowie in kleineren Gruppen statt. Zunächst einmal geht es darum, eine Einrichtung kennen zu lernen (KBZO, Stiftung Liebenau, Seniorenheim, Blindenschule Baindt, Martinusschule). Dies geschieht sowohl im Unterricht als auch in den Einrichtungen selbst. Anschließend sollen die Schüler und Schülerinnen mit den Bewohnern, Schülern oder Senioren zusammen Freizeit planen und verbringen (in Kleingruppen zu etwa 6 Schülern). Der Klassenlehrer und ein verantwortlicher Kollege (aus unserem SE-Team) begleiten dabei die Jugendlichen durch das Projekt. Am Ende wollen wir (wiederum in der Schule) Erfahrungen austauschen und diese durch eine Dokumentation allen an der Schule zugänglich machen.

Kleinprojekte in Klasse 9: In den Kleinprojekten (Klasse 8/9 mit etwa 20 Stunden) sollen sich unsere Schüler und Schülerinnen nun eigenverantwortlich engagieren. Sei es in der Schule selbst (Streitschlichter, Schulsanitätsdienst, Hausaufgabenbetreuung für 5.Klässler, Betreuung des Schülercafés, Mithilfe bei den Pausenbrotmüttern, usw.) oder auch außerhalb (ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen, Kirche oder Einrichtungen, z.B. Jugendtraining, Nachbarschaftshilfe o.ä.). Anbei bekommen Sie noch einen Rückmeldebogen, der für Einrichtungen oder Vereine gedacht ist, mit dem das Engagement bestätigt wird. Tätigkeiten an der Schule testieren wir natürlich selbst. jungundalt

Über die Groß- und Kleinprojekte führen wir für jeden Schüler/Schülerin eine Karteikarte, die es uns erlaubt, Testate auszustellen (wichtig als Beilage für spätere Bewerbungen!).

Verantwortlich für die Organisation und für das Ausstellen der Testate ist unser SE-Team an der Schule: Frau Ehresmann; Frau Schwarz; Herr Seiderer. Unsere Schüler und Schülerinnen dürfen uns auch gerne in der SE-Sprechstunde besuchen, in der wir auf Einzelfälle eingehen oder Probleme besprechen können.


Projekt mit der Stiftung Liebenau:

Yasmin Herzog und Guido Gentner beim gemeinsamen Kekse backen.

Gemeinsam Kekse backen

Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Betrieben sollen sich durch eine besondere Form der Kooperation auszeichnen. Die Liebenau Teilhabe gemeinnützige GmbH arbeitet seit fünf Jahren unter anderem mit der Realschule Ravensburg im Rahmen einer solchen Bildungspartnerschaft zusammen. Bisher fanden gemeinsame Aktionen vorwiegend in der Schule statt, aber bei diesem Projekt war alles anders: Insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d kamen an neun Terminen nach Rosenharz – zum gemeinsamen Keksbacken.

Backen verbindet

Die Aktion lief von Mai bis zu den Sommerferien. Torsten Faden von der Liebenau Teilhabe und Dirk Hartmann von der Realschule Ravensburg begleiteten das Projekt. Jeweils am Mittwochnachmittag kamen drei Schüler in die Küche des Arbeitsbereiches und backten unter fachlicher Anleitung gemeinsam mit zwei Betreuten der Werkstatt Rosmarin-Dinkel-Kekse. Es wurde viel gemeinsam gelacht und es ergaben sich gute Gespräche zwischen Schülern und Betreuten. Das Backwerk wurde dann gleich im Anschluss genascht oder konnte mitgenommen werden.

Berührungsängste abbauen

Die Schüler der 8d hatten alle keine Vorerfahrung mit Menschen mit Behinderung. Den ersten Kontakt haben alle sehr einfühlsam gestaltet. Betreute und Schüler begegneten sich immer sehr freundlich und höflich. Für alle Projektteilnehmer waren es gewinnbringende Begegnungen. Die Aussage einer Schülerin „ Am Anfang hatte ich Bedenken und war sehr unsicher wie ich auf die Betreuten zugehen soll, aber jetzt macht es richtig Spaß, alle sind ja voll nett! „zeigt wie wertvoll solche ersten Begegnungen sind, um Berührungsängste abzubauen.

Das Projekt soll zukünftig ein fester Baustein der Zusammenarbeit mit der Realschule Ravensburg und der Liebenau Teilhabe werden. Die Rahmenbedingungen sind nun festgelegt.

03.08.2017